
Beim Volk der Tolai, in Papua-Neuguinea, ist Muschelgeld ein anerkanntes Tauschmittel für Nahrung, Prepaid-Guthaben und Ehefrauen.

Den Launen des Ozeans trotzend bilden die über den weiten Atlantik verstreuten Azoren die äussersten Fragmente Europas. Die neun Inseln des portugiesischen Archipels schmücken sich mit einer unendlichen Palette von Grüntönen und offenbaren eine üppige Natur.

René-Claude Augustine und Cyril Mayot verteilen täglich die Post an Familien, die in den Bergen des Talkessels Mafate leben, und bewältigen die steilen Hänge zu Fuss.

Hinter uns verschwindet der Hafen von Locarno in der vor Hitze flimmernden Luft. Und während das Schiff eine weisse Linie auf die blaue Seeoberfläche zeichnet, erscheinen in seinem Kielwasser die Umrisse des Monte Verità, des «Bergs der Wahrheit». Unser Ziel, die Brissago-Inseln, liegt direkt vor uns.

Dieses kleine Land ist dank seiner Erdöleinkünfte eines der reichsten der Welt. Während der Islam fest in den Traditionen verankert bleibt, frönen seine Einwohner einem extremen Materialismus.

Dieser Leuchtturm, der den Beinamen «Versailles der Meere» trägt, befindet sich vor der Gironde-Mündung und ist der letzte in Europa, der noch ganzjährig bewacht wird.

Mit seinen paradiesischen Stränden und weltberühmten Tauchspots ist der Visayas-Archipel das wichtigste Touristenzentrum des Landes. In Pinut-An, auf der Insel Panaon, wird eine weitaus geheimere Tradition fortgeführt: Ausgestattet mit rudimentärer Ausrüstung durchkämmen Goldschürfer den Meeresboden auf der Suche nach ein paar Milligramm Gold.