

Tief in den Wäldern von Ituri versuchen die Mbuti-Pygmäen, ihren traditionellen Lebensstil als Jäger und Sammler aufrechtzuerhalten. Doch ihre Lebensweise ist durch einen tiefgreifenden Wandel bedroht. Goldfieber und Ebola setzen der Region zu.

Farbenfrohe und mit geometrischen Mustern verzierte Paläste und Lehmhäuser schmücken die Hochebenen im Südwesten des Königreichs. Nach jahrzehntelanger Vernachlässigung arbeiten nun Bewohner, Handwerker und Behörden daran, ein einzigartiges Erbe zu restaurieren.

Sie verbinden Meditation und Kampfkunst mit Aktionen vor Ort. Im Druk-Amitabha-Kloster oberhalb von Kathmandu stellen 300 Nonnen im Alter von 6 bis 54 Jahren jahrhundertealte Traditionen auf den Kopf und tragen ihren Kampf weit über die Klostermauern hinaus.

Nueva Venecia scheint im Herzen der Ciénaga Grande de Santa Marta zwischen Himmel und Wasser zu schweben. Das Fischerdorf war aufgrund seiner abgeschiedenen Lage lange Zeit von der Aussenwelt isoliert. Heute sieht es sich mit Umweltzerstörung und zunehmendem Tourismus konfrontiert.

Über den Dächern von Kairo erheben sich ungewöhnliche Türme aus Holz. Sie beherbergen Tausende von Tauben. Ihre Besitzer züchten und trainieren die Vögel, die sie bei teilweise hart umkämpften Wettbewerben fliegen lassen. So pflegen sie eine jahrhundertealte Tradition.

Jeden Winter treten in den Wäldern und Dörfern von etwa zwanzig europäischen Ländern als Tiere oder Pflanzengeister verkleidete Männer in Erscheinung. Sie sind die Erben uralter Bräuche, die mit den Jahreszeiten und der Fruchtbarkeit einhergehen. Der französische Fotograf Charles Fréger reiste durch Europa, um diese Menschen zu porträtieren.
Charles Fréger

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