
Der internationale Fotowettbewerb würdigt die Schönheit und die Fragilität der Mangrovenwälder, die für die Artenvielfalt und den Schutz der Küstengebiete unerlässlich sind. Von Mexiko bis Bangladesch mahnen Fotografen und Wissenschaftler vor dem raschen Verschwinden dieser lebenswichtigen Ökosysteme und beleuchten hoffnungsvolle Initiativen.

Im Norden Mexikos haben Bisons und Wölfe im Janos-Biosphärenreservat wieder ein Zuhause gefunden. Auf Initiative engagierter Frauen und aufgeklärter Viehzüchter bemühen sich lokale Gemeinschaften, den Schutz der Tierwelt mit der Bewahrung der Traditionen der Ureinwohner in Einklang zu bringen.

Angesichts der zunehmenden Trockenheit verhelfen Dorfbewohner ihrem Land dank den vom Ingenieur Sonam Wangchuk entwickelten Eis-Stupas zu neuem Leben. Die künstlichen Gletscher speichern im Winter Wasser, das im Frühjahr zur Bewässerung der Felder genutzt wird.

Im Zagros-Gebirge vollziehen nur noch wenige Bachtiare den Kooch, eine saisonale Transhumanz über schneebedeckte Pässe und durch karge Täler. Ihre Wanderung steht für eine traditionelle Lebensweise, die durch den sozialen Wandel nahezu vollständig verdrängt wurde.

Seit 65’000 Jahren pflegen die Aborigines im Norden Australiens eine spirituelle und künstlerische Verbindung zu ihrem Land. Getreu dem Gesetz ihrer Vorfahren, dem Rom, feiern sie die Erde als lebendige Verbündete. Angesichts sozialer und ökologischer Krisen wird ihre Kultur zu einem Manifest des Einklangs und des Widerstands.

Ruanda hat die Wirren des Krieges hinter sich gelassen und zeigt sich überraschend dynamisch. Kigali gilt als eine der sichersten Hauptstädte des afrikanischen Kontinents und neugebaute Strassen verbinden Hügel, Seen und Nationalparks. Im Norden des Landes, im Gebiet der Virunga-Vulkane, leben die letzten Berggorillas.

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