DIE KUNG-FU-NONNEN BRECHEN DIE REGELN

NEPAL

Sie verbinden Meditation und Kampfkunst mit Aktionen vor Ort. Im Druk-Amitabha-Kloster oberhalb von Kathmandu stellen 300 Nonnen im Alter von 6 bis 54 Jahren jahrhundertealte Traditionen auf den Kopf und tragen ihren Kampf weit über die Klostermauern hinaus. Die letzten Klänge des Schneckenhorns dung kar, das die Nonnen zum Gebet ruft, verhallen auf dem Berg über der nepalesischen Hauptstadt. Langsam findet sich eine Prozession aus dunkelroten Roben auf dem Tempelvorplatz des Druk-Amitabha-Klosters ein. Es ist fünf Uhr in der Früh und die Nonnen haben bereits zwei Stunden in ihren Kammern meditiert. Nun kommen sie zum gemeinsamen grossen Gebet zusammen.

Texte und Fotos: Fabrice Dimier

Ausgabe 255
Oktober - November 2026

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