In den Nachrichten

Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 252 | April-Mai 2026
Portfolio
Requiem pour pianos

Der französische Fotograf und Pianist Romain Thiery bereist seit mehr als zehn Jahren die Welt auf der Suche nach verlassenen Klavieren. Die Instrumente, die er in verfallenen Schlössern, verlassenen Theatern oder vergessenen Häusern entdeckt, fotografiert er so, wie er sie vorfindet – ohne Inszenierung.

Indonesien
In der Hölle des Kawah Ijen

Jede Nacht bietet der Vulkan auf der Insel Java ein faszinierendes Schauspiel, wenn seltsame blaue Flammen über den Schwefelquellen lodern. Doch hinter diesem surrealen Anblick verbirgt sich eine düstere Realität. Umgeben von giftigen Gasen fördern Bergleute das glühende Erz von Hand und verrichten einen der härtesten Jobs der Welt.

Algerien
Die schönste Wüste der Welt

Am Rande der Algerischen Sahara bilden die Hochebenen des Tassili n’Ajjer und die leuchtenden Dünen des Roten Tadrart eine der spektakulärsten Felslandschaften der Wüste. Vom Wind geformte Sandsteinbögen, Felslabyrinthe und jahrtausendealte Felsmalereien zeugen von einer Zeit, in der die heute ausgedörrten Gebiete der Sahara noch von Mensch und Tier bevölkert waren.

Mongolei
Die neuen Schamanen

In der Mongolei führt die junge Generation eine der ältesten spirituellen Traditionen Zentralasiens fort. Der unter dem sowjetischen Regime unterdrückte Schamanismus überlebte im Untergrund und erfuhr seit den 1990er-Jahren eine Renaissance. Einblicke in eine Welt, in der heiliges Erbe, neue Überlieferung, urbane Praktiken und Geister nebeneinander existieren. 

Japan
Okinawa, das andere Hawaii

Weisse Sandstrände, Korallenriffe und türkisfarbenes Wasser haben der Inselgruppe im Süden Japans den Beinamen «das neue Hawaii» eingebracht. Okinawa, das ehemalige unabhängige Königreich Ryūkyū, das später von Tokio annektiert wurde, pflegt eine einzigartige Identität zwischen lebendiger Tradition, tropischer Sanftmut und einer Lebensart, die äusserst langlebige Bewohner hervorbringt.

Chile
Mit den Gauchos auf Wanderschaft

Im äussersten Süden des Landes treiben die letzten Gauchos der Region Magallanes ihre Herden noch immer zu Pferd durch die Weiten der patagonischen Steppe. Diese Transhumanz ist Ausdruck einer jahrhundertealten Lebensweise inmitten grandioser Landschaften aus Wind, Bergen und unendlichen Horizonten.

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