
Jeden Sommer durchkämmt ein Team aus Biologen die atemberaubenden, ins Dämmerlicht der Mitternachtssonne getauchten Landschaften, um die Papageitaucherkolonien zu erforschen. Mithilfe innovativer Technologie liefert diese wissenschaftliche Mission wichtige Erkenntnisse für den Schutz der gefährdeten Art.

Im Südwesten Madagaskars entfaltet sich das spektakuläre Labyrinth aus Canyons, Schluchten und Hochebenen des Makay-Massivs. Die abgelegene Region, die nur durch eine anspruchsvolle Trekkingtour erschlossen werden kann, beherbergt eine aussergewöhnliche Artenvielfalt. Hier erlebt man eine Natur, die so unberührt ist wie am ersten Tag.

In Florenz ist der Calcio storico nicht nur ein Sport, sondern ein identitätsstiftendes Ritual. Das aus der Renaissance stammende Spiel – ein Mix aus Ballsport und Nahkampf – lässt die Viertel der Stadt in einem rauen Wettkampf gegeneinander antreten. Zwischen Tradition, lokaler Rivalität und kollektiver Inbrunst verkörpert es die Seele Florenz‘.

Hoch oben auf den Gipfeln schwindelerregender Sandsteinsäulen scheinen die Meteora-Klöster den Gesetzen der Schwerkraft zu trotzen. Sie berichten von Mönchen und Baumeistern, die in dieser mystischen Region nach Abgeschiedenheit und Besinnung suchten. Eine faszinierende Entdeckungsreise zwischen Architektur und Spiritualität.

Mitten im Westen Sambias erweckt das Likumbi Lya Mize die maskierten Makishi – die Geister der Vorfahren – zum Leben. Das Fest zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist für seine spektakulären Tänze und Initiationsriten bekannt. Hier verschmelzen heilige Rituale und überlieferte Traditionen zu einem ausgelassenen Spektakel.

Mit beeindruckend präzisen Makroaufnahmen enthüllt die in London ansässige Fotografin die ungeahnte Schönheit gewöhnlicher Insekten. In ihren Arbeiten verwandelt sie diese in faszinierende Motive an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst. Eine Reise in eine unsichtbare Welt, die das Lebendige in neuem Licht erscheinen lässt.

Lodano, Bavona, Lavizzara, Rovana … diese Seitentäler des Valle Maggia sind von Ascona-Locarno aus leicht zu erreichen und bezaubern alle, die grossartige Landschaften und Dörfer mit authentischem Charme lieben.

Seit 65’000 Jahren pflegen die Aborigines im Norden Australiens eine spirituelle und künstlerische Verbindung zu ihrem Land. Getreu dem Gesetz ihrer Vorfahren, dem Rom, feiern sie die Erde als lebendige Verbündete. Angesichts sozialer und ökologischer Krisen wird ihre Kultur zu einem Manifest des Einklangs und des Widerstands.